Seite  WIR ÜBER UNS


    1979       
Gründung der Fa. Karl Pfeiffer, DENNACH
                    - Verkauf von Spezialwerkzeugen

    1994       
Verlegung der Geschäftsräume von DENNACH
                    nach BAD LIEBENZELL
                    und Eröffnung der  r a d f a b r i k  in
                    75378 BAD LIEBENZELL- Klein Wildbad
                    - Verkauf und Reparatur

 
    2003       
Umzug von Klein Wildbad in die Innenstadt von
                    BAD LIEBENZELL, Hindenburgstr. 3 in neue Räumlichkeiten

                    - Ladengeschäft mit Reparatur-Service
                    - Verkauf von Rennräder, Trekkingräder u. Mountainbikes
                    - Kinder-, Jugendräder u. Radanhänger
                    - Bekleidung u. Zubehör


    2003        
25 jähriges Geschäftsjubiläum

                
                   
                    Karl Pfeiffer  -  Inhaber


    2009      
Umzug in die Kirchstr. 10, Bad Liebenzell

  
 2010       Unser Geschäft besteht seit 32 Jahren

 


    
Die  MOUNTAINBIKE-LEGENDE feiert Geburtstag
   
Radfabrik Pfeiffer in Bad Liebenzell feiert ihr 25-jähriges Jubiläum

 

,, Es begann alles Mitte der 80er Jahre '', erzählt Karl Pfeiffer und blättert in den Zeitungsartikeln  und Fotografien von damals: ,, Hier, das war das erste Bergzeitfahren in Garmisch-Partenkirchen 1986, das ist Walther Röhrl, hier Klaus-Peter Thaler und da Heinz-Peter Angerer.'' Das Rennen mit den vielen Promis war der Beginn des Mountainbike-Booms Deutschland. Und Pfeiffer war natürlich mit von der Partie. ,, Anfangs hießen die Bikes hierzulande  noch ,,  Bergräder '', so Pfeiffer weiter, ,, in Amerika waren sie bereits seit Ende der 70er Jahre populär. '' Er sei gleich von den neuartigen Rädern begeistert gewesen, berichtet er. Mit ihren 21 Gängen, den breiten Reifen und der damit verbundenen Geländegängigkeit seien sie für Rennradfahrer das optimale Winter-Trainings-Gerät. ,, Mir war gleich klar, daß das ein neuer Trend werden würde, und zwar nicht nur für Profis, sondern für den Breitensport.'' Und deshalb bot Pfeiffer die Mountainbikes der ersten Generation auch bald in seinem Geschäft an.
 

 
 

Individueller Wunsch zählt

,,Geschraubt habe ich schon immer gerne'', lacht
Pfeiffer (63), ,,gerne auch an Oldtimern und Motorrädern, am liebsten aber an den Fahrrädern''. Der gelernte Maschinenbau-Meister ist dem Radsport schon seit seiner Jugend verbunden. Zuerst fuhr er aktiv in Ellmendingen, dann in Dennach, wo er auch sein erstes Geschäft eröffnete. Anfang der Neunziger zog er nach Bad Liebenzell um, wo er lange an der B 463 schräg gegenüber dem Bad Liebenzeller Mineralbrunnen saß. Seit einem Jahr befindet sich seine Radfabrik nun in der Hindenburgstaße
oberhalb des Ortskerns. Dort gibt es vom Dreirad über das ,, normale Rad '' bis zur High-Tech-Rennmaschine einfach alles. Pfeiffer bietet seiner Kundschaft einen Rundum-Service, der sich an den individuellen Wünschen jedes einzelnen orientiert. Oftmals lassen sich seine Kunden die Räder auch komplett zusammenstellen, am liebsten von jedem Hersteller nur das Beste. Das teuerste Rad, das bei ihm über die Ladentheke ging, hat dann immerhin 5.000 Euro gekostet. Die Atmosphäre im Laden ist locker und freundlich.  ,,Ich duze in der Regel meine Kunden - das ist in unserem Sport so üblich und stört die wenigsten. ''Wer die Kunden sind und was sie beruflich machen, stellt sich oft erst später heraus - wenn er die bestellten Räder ausliefert. Dann kommt es auch mal vor, dass er vor einer eleganten Arzt- oder Rechtsanwaltspraxis oder aber einer noblen Villa landet. ,,Jeder ist bei mir willkommen. Wer Spaß am Sport hat, mit dem liege ich auf einer Wellenlänge'', lächelt er.
 

 
 

Nie ohne Helm

Wenn Pfeiffer unterwegs ist, steht die Sicherheit an erster Stelle. Er hat am eigenen Leib erlebt, wie wichtig umsichtiges Fahren und eine
solide Ausrüstung ist. Vor Jahren verunglückte er bei einer Ausfahrt mit zehn anderen Bikern schwer, weil ein Holzhändler mit seinem Wagen im Wald seinen Weg kreuzte - an einem Samstagnachmittag. Ohne den Helm wäre das sicherlich meine letzte Fahrt gewesen'', erinnerte er sich, noch immer hat er ein Stück Metall im Arm und kann den Zeigefinger der rechten Hand nicht mehr ganz beugen. ,, Man muss einfach immer damit rechnen, dass einem Autos oder Nutzfahrzeuge im Wald begegnen, und zwar zu jeder Zeit.'' Zum immer wieder aufkommenden Konflikt zwischen Sonntagswanderern und Bikern hat er auch einiges zu sagen: ,, Es gibt eben bei Beiden rechte Sturköpf''. Aber wenn sich alle an die Regeln halten, dann kann eigentlich nichts passieren.
 

 
 

Große Pläne für die Zukunft

,, Man wird jeden Tag ein wenig älter'', so Pfeiffer, deshalb will er sich in Zukunft auf seine Leidenschaft, den Radsport, beschränken. Wenn er beispielsweise bei der
Seniorenweltmeisterschaft mithalten will, muss er mindestens 20.000 Kilometer trainieren. Das bedeutet mindestens ein Jahr Vorbereitungszeit. Natürlich will er auch weiterhin zweimal jährlich ins Trainingslager fahren. Und seinen Kunden immer die neuesten Trends  und Produkte anbieten. Ja, und Workshops könnte er sich eigentlich auch noch vorstellen ...